
An der Burgerallee 21 in Nidau entsteht ein bautechnisch, ökologisch und energetisch hochwertiger Bau mit 7 Wohnungen. Das Gebäude wird im Minergie-A-ECO Standard zertifiziert und erzeugt damit über das Jahr gesehen mehr Energie als es verbraucht. Der Energiebedarf und die Treibhausgasemissionen werden in Erstellung und Betrieb konsequent minimiert und durch eine sehr gute Wärmedämmung, eine fossilfreie Wärmeerzeugung, einer Komfortlüftung und einer hohen Eigenversorgung durch Nutzung des Solarpotenzials, haben Minergie-A-Gebäude eine deutlich niedrigere Energiekennzahl als der Gesetzgeber für Neubauten vorschreibt. Mit dem Zusatz ECO stellt man sicher, dass die verwendeten Materialien gesund und ökologisch sind und das Gebäude flexibel konzipiert und kreislauffähig ist.

Das Mehrfamilienhaus steht auf einer Bodenplatte die von etwa 50 statischen Pfählen getragen wird, von denen 25 Stück als sogenannte Energiepfähle ausgeführt wurden. Diese Energiepfähle funktionieren wie Erdwärmesonden und entnehmen dem Untergrund Umgebungswärme, die mithilfe einer Wärmepumpe für die Raumwärme- und Warmwassernutzung aufbereitet wird. Das extensiv begrünte Dach wird mit bifazialen PV-Modulen belegt, die in einen Batteriespeicher mit etwa 80 kWh Speicherkapazität einspeisen werden.
Die Stadt Nidau unterstützt dieses eindrückliche Projekt als Pionierprojekt mit 20’000 CHF Förderbeitrag im Rahmen ihres kommunalen Förderprogramms (bis Ende 2024). Eine tolle Möglichkeit BauherrInnen zu motivieren die extra Meile zu gehen und den energetischen Standard zu erhöhen, ohne als Gemeinde selbst investieren zu müssen.
Mit den Standards Minergie-A-ECO oder Minergie-P-ECO reizt man die heutigen Möglichkeiten beim Bauen maximal aus. Man baut, wie man für eine Netto-Null-Gesellschaft bauen sollte und profitiert selbst von tiefen Energiekosten und einem komfortablen und gesunden Innenraumklima.
Gut zu wissen: Minergie lanciert im März 2026 ihr neues Label Minergie Netto Null




